Ratgeber Energie (von der Bundesregierung)

“Auf rund 170 Seiten gibt die Ratgeberbroschüre zum Thema „Energie“ Hinweise und Tipps unter anderem zur Mobilität, zum energetischen Sanieren, zum Stromkosten senken. Der Ratgeber zeigt, wie jeder Einzelne zum Gelingen der Energiewende beitragen und gleichzeitig Geld sparen kann.”

https://www.bundesregierung.de/Content/Infomaterial/BPA/Bestellservice/Ratgeber_Energie_2014.html

 

 

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Wie nachhaltig ist der eigene Lifestyle?

Wer seinen eigenen Ressourcenverbrauch schnell berechnen will, kann dies mit einem Rechner des Wuppertal-Institutes online binnen 10 Minuten tun:

http://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/3576/

 

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Nein zu TTIP in der jetzigen Form

Die Initiative Madrenatura lehnt das geplante, sogenannte “Freihandelsabkommen” TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) im derzeitigen Rahmen ab.

Das Prozedere, wie das Abkommen bislang verhandelt wurde, ist zutiefst undemokratisch. Erst im Rahmen eines neuen, alle wichtigen gesellschaftlichen Kräfte miteinbeziehenden Prozesses könnte ein akzeptables Abkommen Legitimation erlangen.

 

 

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Rat für Nachhaltige Entwicklung: Erneuerbares Energiesystem kostet nicht mehr als ein konventionelles

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat eine Studie zum Erneuerbare Energien Gesetz vorgelegt. Sie kommt zu zwei zentralen Ergebnissen. Über den reinen Stromverkauf liessen sich die zukünftig notwendigen Investitionen nicht finanzieren. Und die Berechnungen bis zum Jahr 2050 zeigten, dass der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland etwa genau so viel kosten wird, wie der Neubau von Kohle- und Gaskraftwerken.

Alles weitere auf dieser Internetseite des RNE:

http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id=8258

 

 

 

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Initiative Madrenatura fordert erhebliche Überarbeitung des Entwurfs der Verordnung über die Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft

Das Bundesumweltministerium hat die Verordnung über die Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft auf den Weg gebracht.

http://www.bmu.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/entwurf-verordnung-ueber-die-kompensation-von-eingriffen-in-natur-und-landschaft-bundeskompensationsverordnung-bkompv-1/?tx_ttnews[backPid]=289

Wie ist Ihre fachliche Beurteilung dazu?

Die Initiative Madrenatura hält den Entwurf für fachlich nicht ausreichend und fordert eine erhebliche Überarbeitung und naturschutzfachliche Verbesserung des Gesetzes.

Mir fiel beim Durchlesen auf, dass grundsätzlich erstmal nur betroffene Biotope zu erfassen sind. Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Klima oder Luft sollen nur dann erfasst und bewertet werden, wenn eine “erhebliche Beeinträchtigung besonderer Schwere” angenommen wird.

Generell erscheint mir dieser Entwurf für die Eingriffsregelung in Deutschland zu schwache naturschutzfachliche Instrumente zu beinhalten. Das Ganze wird nach Außen immer wieder mit der Notwendigkeit von Regeln für die Umsetzung einer zügigen Energiewende verkauft. Vorsicht! Mir scheint hier versuchen Lobbyisten die Eingriffsregelung zu schwächen. Das Ganze gilt bei allen anderen Eingriffen genauso. Wir Vertreter des Naturschutzes in Deutschland müssen dafür sorgen, dass die Verordnung erheblich überarbeitet wird!

Oder soll zukünftig eine erhebliche, schwere  Beeinträchtigung der Fauna (z.B.) in Deutschland nicht mehr kompensiert werden müssen? Wenn man dann überall schwere Beeinträchtigungen verursacht, ist das ja nichts Besonderes mehr und man kann munter den Zustand der Natur verschlechtern, ohne das Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

So jedenfalls wird Deutschland seine Verpflichtungen bei den Biodiversitätszielen garantiert nicht erreichen! Folgt man dem Entwurfstext, so wird dem Landschaftsbild offenbar ein höherer Stellenwert eingeräumt, als den Schutzgütern Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Klima oder Luft. Die Eingriffsregelung soll primär die Natur schützen und nicht vordergründig menschliche Ansprüche an die Landschaftsästhetik. Offenbar ist hier nicht die Maxime, welche Untersuchungen notwendig sind, um ein Schutzgut adäquat bewerten und in seiner Qualität erhalten zu können. Stattdessen möchte man wohl ein primitives und oberflächliches Verfahren zum Regelfall machen. Das schneller umzusetzen ist, aber sicherlich nicht mehr dem gerecht würde, was diese Verordnung zu gewährleisten hat. Und das ist, dass der Zustand der Natur und Landschaft in Deutschland durch Eingriffe nicht immer weiter verschlechtert wird.

Offenbar ging es den Verfassern des Entwurfes aber mehr um ein einfaches, beschleunigtes Verfahren. Die Verordnung entspricht in ihrer jetzigen Form in keiner Weise den Anforderungen an die Eingriffsregelung in Deutschland. Die Vertreter des deutschen Naturschutzes müssen sich hier für eine massive Überarbeitung einsetzen! Von mir aus kann man darüber diskutieren, bei Eingriffen im Rahmen der Energiewende Regelungen zu ermöglichen, die die Umsetzung nicht zu sehr in die Länge ziehen. Aber die Qualität der Eingriffsregelung in Deutschland insgesamt derart auszuhöhlen, allein der Versuch des BMU ist skandalös. Würde die Verorsnung so umgesetzt, müsste man in vielen Fällen darauf hoffen, das die neugeschaffenen Biotope von der verdrängten Fauna (um beim Beispiel dieses Schutzgutes zu bleiben) besiedelt würden. Das hat nichts mit einer naturschutzfachlichen Eingriffsregelung zu tun. Das ist fachlich unzulässig und wirft die Frage auf, ob am Entwurf genügend Sachverständige beteiligt waren.

So weit ich das hier beim ersten Durchlesen sehe gibt es eine Vielzahl von Unzulänglichkeiten. Der Entwurf ist absolut nicht ausreichend und muss grundlegend überarbeitet werden!

Schaut man in Anlage 3 wird einem beispielsweise klar, dass die Verfasser ernsthaft vorhaben ein Schutzgut (wie Tiere, Pflanzen, Wasser etc.) nicht extra zu erfassen, selbst wenn seine Bedeutung als sehr hoch eingeschätzt wird (bei geringen Einwirkungen des Eingriffs). Oder bei mittleren Einwirkungen des Eingriffs auf ein Schutzgut mit hoher Bedeutung; auch da keine weiteren Untersuchungen. Das ist absolut unhaltbar!

Fazit: Aus Sicht der Initiative Madrenatura ein absolut desolater Entwurf aus Sicht des Naturschutzes. Der Entwurf muss massiv verbessert werden, damit die Eingriffsregelung in Deutschland ihr eigentliches Ziel erreicht. Denn aus der Vergangenheit wissen wir, die Wirksamkeit der Eingriffsregelung muss verbessert werden. Dieser Entwurf geht deshalb absolut in die falsche Richtung.

Die Initiative Madrenatura fordert eine deutliche Verbesserung aus Sicht des Naturschutzes und wird sich dafür einsetzen.

Initiative Madrenatura e.V. ; Rolf Satzger

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Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland. Eine Literaturempfehlung.

Der drohende Verlust biologischer Vielfalt infolge des Klimawandels gilt als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Den Stand des Wissens über die erwarteten Auswirkungen für Deutschland fasst der soeben erschienene Band „Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland“ zusammen. Der vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und dem Climate Service Center (CSC) herausgegebene Statusbericht wurde nun von der Deutschen Umweltstiftung zum Umweltbuch des Monats gekürt. Über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Beiträge in diversen Fachzeitschriften veröffentlicht. Bisher fehlte jedoch eine kompakte, allgemein verständliche Zusammenstellung des aktuellen Wissensstandes. Diese Lücke schließt der Statusbericht „Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland“. Die Herausgeber der bislang umfangreichsten Zusammenstellung zu diesem Thema verfolgen einen interdisziplinären Ansatz: Von der Klimatologie über die Biologie, die Bodenkunde und die Forstwirtschaft bis hin zur Medizin und zur Soziologie sind Wissenschaftler aller relevanten Fachgebietean dem Band beteiligt.

Vom Wissen zum Handeln
Die Zunahme von Extremwetterereignissen und Dürreperioden spielen im Bericht eine zentrale Rolle. Denn besonders spürbar wird der Klimawandel bei der Verteilung der Niederschläge sein. Sie können im Sommer in einigen Gebieten um bis zu 40 Prozent abnehmen, im Winter jedoch weiträumig erheblich zunehmen. Die Konsequenzen reichen von der Veränderung des Salzgehaltes in der Ostsee und den damit verbundenen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen bis hin zur Beeinträchtigung oder gar zum Verschwinden wertvoller Ökosysteme. Vor allem Feuchtgebiete in bestimmten Regionen sind erheblich gefährdet, wenn sich die Grundwasserneubildung verringert. . Denn mit Veränderungen der Wassermenge geht in der Regel auch eine Verschlechterung der Wasserqualität einher. Das kann sich negativ auf sensible Organismen auswirken und damit die Artenzusammensetzung verändern.

Die Autoren zeigen nicht nur Probleme auf, sondern geben auch konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass für eine nachhaltige Landnutzung in Zukunft eine Integration von Klimapolitik und Naturschutz in landschafts- und stadtplanerische Prozesse sowie in die Land- und Forstwirtschaft dringend nötig ist. Besonders wichtig seien die Verbesserung der „grünen Infrastruktur“, verstärkte Aktivitäten zum Erhalt der Artenvielfalt sowie Initiativen zur Anpassung an klimatische Veränderungen. So könnten Waldumbaumaßnahmen angesichts einer möglichen Zunahme von Dürreperioden einen wichtigen Schutz vor Waldbränden darstellen. Aber auch jeder einzelne Bürger, so die Herausgeber, könne einen Beitrag leisten, beispielsweise durch einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen und ein verantwortungsvolles Konsumverhalten, das regionale und saisonale Produkte bevorzugt.

Volker Mosbrugger, Guy Brasseur, Michaela Schaller, Bernhard Stribrny (Herausgeber):
Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland
Gebundene Ausgabe, 420 Seiten; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt
ISBN-10: 3534252357; ISBN-13: 978-3534252350

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Initiative Madrenatura für flächendeckende Ökologisierung der europäischen Agrarpolitik

Wir geben hier Forderungen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zur gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) weiter, da wir diese voll unterstützen.

- Greening-Komponente muss verpflichtend für den Erhalt von Direktzahlungen sein
- Naturschutzfachliches Management der ökologischen Vorrangflächen erforderlich
-
Sofortiges Umbruchverbot für Dauergrünland

Bonn, 11. Dezember 2012: Vor dem Hintergrund der derzeitigen Diskussionen hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf die aktuellen Ergebnisse eines Forschungsvorhabens zur Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) hingewiesen. Die neue Studie legt dar, dass eine Ökologisierung der GAP in der bevorstehenden Finanzperiode (2014-2020) für die Erreichung der Biodiversitätsziele in der Europäischen Union zwingend notwendig ist. „Der Verlust an biologischer Vielfalt in unseren Agrarlandschaften ist weiterhin ungebrochen, dies zeigen die dramatischen Bestandsrückgänge charakteristischer Feldvögel und zahlreicher anderer Artengruppen“, sagte BfN-Präsidentin , Prof. Beate Jessel bei der Vorstellung der Studie. Die Greening-Maßnahmen (nach Kommissionsvorschlag: Erhaltung Dauergrünland, Fruchtfolgevorgaben, 7% Ökologische Vorrangflächen) können laut Studie jedoch nur dann einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt leisten, wenn sie –-wie von der EU-Kommission vorgeschlagen– verbindlich an den Erhalt von Direktzahlungen geknüpft sind. Nur dann müssen sie auch in den landwirtschaftlichen Intensiv-Regionen umgesetzt werden.

„Wichtigstes Instrument im Rahmen des Greenings ist die verpflichtende Bereitstellung von ökologischen Vorrangflächen (ÖVF)“, so Beate Jessel. Die tatsächliche Wirksamkeit von ÖVF wird jedoch von der Ausgestaltung sowie der räumlichen Verteilung der Flächen und dem prozentualen Flächenanteil abhängen. Nach den Ergebnissen der Studie sollte deshalb bei ÖVF keinesfalls eine pauschale Stilllegung erfolgen. Vielmehr sollte ein Teil der ÖVF im Sinne der Biodiversität aktiv gemanagt bzw. unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Kriterien auch landwirtschaftlich nutzbar sein, wenn dabei ein mindestens gleich großer Nutzen für Natur und Umwelt entsteht. Um zusätzliche positive Effekte zu erlangen, sollten flankierend stets Management- und Beratungsmaßnahmen aus dem Fonds für die ländliche Entwicklung mit einem deutlich erhöhten EU-Anteil gefördert werden. Prof. Jessel: „Gerade in Intensivregionen können mit ökologischen Vorrangflächen nicht nur Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie sondern auch der Klima- und Ge-wässerschutzpolitik erreicht werden“. Dies gilt auch für die Greening-Anforderung zum Erhalt des Grünlands. Um jedoch den notwendigen Grünlandschutz zum Erfolg zu machen sowie effektiven Klima-, Wasser- und Bodenschutz zu betreiben muss das Grünlandumbruchverbot unbedingt mit sofortiger Wirkung gelten.

 

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Bildung für Kinder: Die spannende Welt der kleinen Wiesenbewohner

Veranstaltungstipp:

Faszinierende Welt der Kleinstlebewesen auf der Wiese, 03.-04.07.2012

Klein, aber oho – Schmetterlinge, Ameisen, Käfer, Heuschrecken, Schnecken & Co.: entdecken, fangen, bestaunen, fühlen & erleben, freilassen – achtsam nähern wir uns ihnen und lernen über Spiele ihre jeweils ganz besonderen Eigenschaften kennen.
Ob auf der Wiese oder in der Erde, überall tummeln sich die kleinen Lebewesen und mit großteils, selbstgebauten Fanggeräten kommen wir ihnen auf die Spur.
Über kindgerechte, vielfältige, naturpädagogische Spiele und Aktionen, Lieder, Märchen und Mandalas tauchen wir in die faszinierende Welt ein.

Zeit: Dienstag/Mittwoch 03.-04.07.2012
Referentin: Christina Diana Wenderoth, Naturpädagogin, Landart-Künstlerin, www.naturkunstundspiel.de
Ort: Eichstätt
Preis: 68,-/76,- Euro ggf. zzgl. Kosten für Übernachtung
Anmeldung/Information: Caritas Eichstätt – genaue Informationen & Anmeldung sind hier online
http://www.caritas-eichstaett.de/60734.asp?detailID=19697&detailSubID=21915&page=1&area=dicveic&fulltext=Wiese
möglich oder unter Caritasverband für die Diözese Eichstätt e.V.
Referat Kindertageseinrichtungen
Residenzplatz 14
85072 Eichstätt
Telefon: 0 84 21 / 50-9 72

Weitere Seminare mit Christina Diana Wenderoth
Landart – Kreatives Gestalten in der Natur, Samstag 07. Juli 2012
Natur-Kunst-Sommer: Leichtigkeit des Sommers, Sonntag, 8. Juli 2012
Mehr Infos: www.naturkunstundspiel.de

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Bewertung von Biodiversität in Ackerbaugebieten

Hier ein link zu einem sehr interessanten Forschungsbericht. Es wurde u.a. untersucht, wie sich Zustand und Verbesserung der Biodiversität in Ackerbaugebieten anhand von Vogelarten indizieren lassen:

http://pub.jki.bund.de/index.php/BerichteJKI/article/viewFile/1809/2150

Hoffmann, J., G. Berger, I. Wiegand, U. Wittchen, H. Pfeffer, J. Kiesel & F. Ehlert (2012):
Bewertung und Verbesserung der Biodiversität leistungsfähiger Nutzungssysteme in Ackerbaugebieten
unter Nutzung von Indikatorvogelarten. Berichte aus dem Julius Kühn-Institut
163: 215 S. u. 6 Anlagen.

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Study: Greenland ice could melt at lower temperatures

Greenland’s ice sheet could melt at much lower temperatures than previously thought, according t a new study published in the Journal of Nature Climate Change. The lives of millions of people could be threatened if the melting of land ice raises sea levels by several metres as predicted.

“Our study shows that a temperature threshold for melting [the ice sheet] exists, and that this threshold has been overestimated until now,” said scientists at the Potsdam Institute for Climate Impact Research and the Universidad Complutense de Madrid.

The team made predictions about the future behaviour of the ice sheet by using computer simulations. According to the scientists, the ice sheet could completely melt if global temperatures rise by between 0.8 and 3.2 degrees Celsius, despite previous research suggesting the ice would only be affected within the range of 1.9 to 5.1 degrees.

Greenland, which has a tenth of the world’s ice, is currently 80 percent frozen. According to previous research, global sea levels could rise by as much as 6.4 metres if the entire ice sheet melted.

“If the global temperature significantly overshoots the threshold for a long time, the ice will continue melting and not re-grow, even if the climate would, after many thousand years, return to its pre-industrial state,” team leader Andrey Ganopolski told Reuters at the Potsdam Institute for Climate Impact Research.

“The more we exceed the threshold, the faster it melts,” added Alexander Robinson, lead-author of the study. “If the world takes no action to limit greenhouse gas emissions, the earth could warm by eight degrees Celsius. This would result in one fifth of the ice sheet melting within 500 years and a complete loss in 2,000 years,” he said.

Read more: http://www.icenews.is/index.php/2012/03/17/study-greenland-ice-could-melt-at-lower-temperatures/#ixzz1pNWPWV6e

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